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THEKI

Methode

Leseförderung

Datum

Laufend

Standort

Wien


Handbücher des urbanen Wandels
THEKI ist ein experimentelles Bibliotheksformat, in dem das Bücherregal zum künstlerischen Medium wird. Darin soll ermittelt werden, welches Wissen es braucht, um eine schönere Stadt zu antizipieren (ökologisch nachhaltig, klimagerecht, feministisch, divers, inklusiv, innovativ und
gesund) und so urbanen Wandel zu steuern. In der kollektiven Lektüre und im Umgang mit der Bibliothek an sich wird eine der schönen Stadt angemessene urbane Lebenspraxis eingeübt, ein Dialog über die Zielsetzungen angeregt und gemeinschaftlich an einer Wissenskommunikation gearbeitet, die soziale Verantwortung für die Gemeinschaft mitdenkt. Diese künstlerische Intervention vermag sich verselbstständigen und hält vielfältige Adaptionsmöglichkeiten offen und gibt Anlass für persönliches und spontanes Engagement.
Buch und Wissen: Inklusive Benutzer*innenschnittstelle
Jeder Themenbereich wird mit Büchern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufbereitet. In der physischen Anordnung ist auf Barrierefreiheit und inhaltlich auf den Bezug zur Lebenswelt zu
achten. Die künstlerischen Arbeiten, die im Workshop entstehen, dienen der Veranschaulichung und Orientierung und arbeiten mit an der Vermittlung des THEKI-Konzepts. Dieses sieht im
Forcieren des Buchlesens eine Renaturierungsmaßnahme unserer Wissenspraktiken: Nach außen hin argumentiert THEKI für einen bei laufender digital betriebener Vernetzung umso
notwendigeren Rückzug; ein besonnenes Reflektieren autonom gegenüber Personalisierungsfilter und Algorithmischer Steuerung; eine ruhige Auseinandersetzung erlaubt auch die Vergegenwärtigung herausfordernder Sachverhalte. Dies soll Besucher*innen ermächtigen sich gemeinsam der Gestaltung ihres urbanen Lebens anzunehmen.

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